Traumatherapie

Trauma-Therapie

Wenn Sie in ihrem Leben seelische, körperliche oder sexuelle Gewalt erfahren
haben oder mit einem einschneidenden Schicksalsschlag zu tun hatten, dann
haben Sie möglicherweise mit schwerwiegenden Einbußen an Lebensqualität zu
tun. Da traumatische Erlebnisse häufig mit
Sprachlosigkeit, Schamgefühlen und
Erinnerungsverlust verbunden sind, ist die Schwelle oft hoch, sich jemandem
anzuvertrauen und therapeutische Hilfe zu suchen.

Dabei sind Traumafolgen nicht selten von gravierender Natur und oft mit erheblichen
Veränderungen und Einschränkungen im Leben verbunden. Die nachstehende
(unvollständige) Auflistung will das ein wenig veranschaulichen. Als BetroffeneR
werden Sie sich vielleicht in einigen Punkten wiederfinden:

  • Gefühl, von sich selbst abgeschnitten zu sein und/ oder sich ausserhalb des eigenen Körpers zu befinden
  • Zweifel an der eigenen Realitätswahrnehmung oder der persönlichen Glaubwürdigkeit
  • Die Wahrnehmung sich selbst gegenüber (dem eigenen Körper und den Gefühlen) ist gestört oder verloren gegangen ("ich kann nicht fühlen, was mir gut oder nicht gut tut")
  • scheinbar geringfügige Auslöser oder Erinnerungen können Angst- und Panikzustände hervorrufen
  • Alpträume, in denen Sie sich verfolgt, bedrängt, ohnmächtig oder ausgeliefert fühlen oder in denen es um Ihr Leben geht.
  • schreckliche, Angst einflössende Erinnerungen und Horrorbilder, die auch durch (scheinbar) harmlose Anlässe hervorgerufen werden
  • Impulse, sich selbst zu verletzen ( z.B. sich selbst zu schneiden oder zu brennen) oder auch konkretes Ausführen - oft aus dem dringenden Bedürfnis heraus, sich selbst zu spüren, sich von einem unerträglichen inneren Druck oder innerer Leere zu befreien oder aus einem zwanghaften Handeln heraus
  • Gedanken, Fantasien oder reale Versuche, das eigene Leben zu beenden
  • Essstörungen wie Anorexie (Magersucht), Bulimie (Ess-/Brechsucht), Adipositas (massives Übergewicht durch extremes Essverhalten)
  • ein schwieriges oder ambivalentes Verhältnis zum eigenen Körper oder dessen gänzliches Ablehnen (Hass auf den eigenen Körper)
  • Nähe und Sexualität sind mit Angst verbunden und werden vermieden, Sexualität scheint manchmal unlösbar mit Gewalt oder anderen, eigtl. inadäquaten, Qualitäten verknüpft zu sein
  • sozialer Rückzug und Isolation, Gefühl unentrinnbarer Einsamkeit
  • Oft fällt es schwer, zufrieden stellende Beziehungen oder Freunde zu finden
  • Schlafstörungen und Probleme, Dunkelheit zu ertragen.
  • Einschränkung der körperlichen, geistigen und beruflichen Leistungsfähigkeit
Traumafolgen
können sowohl in zeitlicher Nähe zu den traumatischen Erlebnissen, als auch erst nach Monaten oder Jahren auftreten
Musiktherapie:

Über traumatisch Erlebtes zu sprechen ist manchmal  nur schwer möglich. Die Musik kann hier Wege aus der  Sprachlosigkeit und
der inneren Isolation bahnen.

Kontaktaufnahme:

Wenn Sie eine Therapie bei mir machen möchten,  dann setzen Sie sich (telefonisch oder per e-Mail) mit mir in Verbindung, damit wir einen unverbindlichen Erstgesprächstermin vereinbaren. Bei diesem Termin können wir alles besprechen, was Sie im Zusammenhang mit der Therapie wissen möchten und was Ihnen für eine evtl. Therapie wichtig ist. Sie können sich einen Eindruck von mir und von der Praxis verschaffen und  danach in aller Ruhe entscheiden, ob Sie eine Therapie beginnen möchten.